Das innere Kind: Wie alte Muster und Überzeugungen Dein Selbstbewusstsein beeinflussen


Kennst du diese Momente, in denen du streng zu dir selbst bist und dich still kritisierst? Oder Augenblicke, in denen du verletzt reagierst, obwohl eigentlich „gar nichts“ passiert ist? Dein Chef hat schlechte Laune und du fragst dich automatisch, ob du einen Fehler gemacht hast. Oder dein Partner hatte einen miesen Tag und du bekommst wie von selbst ein schlechtes Gewissen, obwohl du gar nichts dafür kannst?

Vielleicht magst du diese Momente nicht, weil du das Gefühl hast, klein und irgendwie »schuld« zu sein. Aber diese Gefühle geben dir wertvolle Hinweise auf dein inneres Kind.

Sie sind also alles andere als negativ, obwohl sie sich vielleicht im ersten Moment so anfühlen. Aber sobald du diese Hinweise ernst nimmst und dein inneres Kind kennenlernst, wirst du selbstbewusster werden und auch in schwierigen Situationen gelassen bleiben!

Selbstbewusstsein stärken durch Selbstakzeptanz

Was genau ist eigentlich Selbstbewusstsein?

Selbstbewusste Menschen haben es einfach drauf. Sie kennen keine Angst, sind immer optimistisch und fühlen sich jeder Herausforderung gewachsen! Oder? Falsch.

Natürlich wirken Menschen mit einem gesunden Selbstbewusstsein oft viel mutiger als andere, das bedeutet aber nicht, dass sie nie Angst haben oder sich nie unsicher fühlen.

Sie gehen nur anders damit um, weil sie sich ihrer selbst bewusst sind und dazu gehört die Anerkennung der eigenen Schwächen und Ängste. Und welcher Teil deiner Persönlichkeit könnte deine Unsicherheit besser repräsentieren, als dein inneres Kind?

Was ist das innere Kind eigentlich genau?

Jeder Mensch hat verschiedene »Persönlichkeitsinstanzen«, die in unterschiedlichen psychologischen Systemen auch verschiedene Namen haben. Sigmund Freud, der Erfinder der Psychoanalyse, unterteilte unser Innenleben zum Beispiel in die Instanzen »Es«, »Ich« und »Über-Ich«.

Das stellte unser Innenleben natürlich sehr vereinfacht dar und seitdem hat sich in der Forschung viel getan. Aber diese drei Persönlichkeitsinstanzen machen verständlich, wie wir funktionieren.

Unser »Es« ist dafür zuständig, dass wir unsere Bedürfnisse erfüllen. Das »Über-Ich« ist der Gegenspieler und wurde von Freud als »die Elternrepräsentanz« innerhalb unserer Persönlichkeit bezeichnet.

Wenn du zum Beispiel im Restaurant auf dein Essen wartest und dir der Magen knurrt, wird dein »Es« ungeduldig und will dein Bedürfnis nach Essen befriedigen. Trotzdem stehst du nicht einfach auf und nimmst dem Herren am Nebentisch den Teller weg. Warum nicht? Weil dein »Über-Ich« dich daran erinnert, dass man so etwas nicht macht.

Also fängt dein »Ich« als Vermittler zwischen den beiden an, zu diskutieren. Während du ungeduldig trommelnd am Tisch sitzt und auf den Kellner wartest, sind die verschiedenen Anteile deiner Persönlichkeit miteinander beschäftigt. Und das ist vollkommen normal, jeder Mensch hat mehrere Persönlichkeitsaspekte in sich, die miteinander um die Vorherrschaft ringen.

Was in diesem Modell allerdings fehlt, ist dein inneres Kind.

Und dieses Kind ist vielleicht der wichtigste Persönlichkeitsanteil, den du hast, denn es repräsentiert deine reiche, schöne und klare Gefühlswelt.

Leider haben viele von uns gelernt, das innere Kind nicht ernst zu nehmen, weil wir selbst als Kinder nicht ernst genommen wurden. Wir wurden viel eher programmiert, um uns »richtig« zu benehmen. Eltern geben immer ihr Bestes für ihre Kinder und wollen uns darauf vorbereiten, in der Gesellschaft ein erfolgreiches Leben zu führen.

Daher loben sie uns, wenn sie unser Verhalten verstärken wollen und erteilen Verbote und Strafen, wenn sie uns davon abhalten wollen, Fehler zu machen. Leider sind diese Erziehungsmethoden sehr üblich, aber sie vermitteln uns die Botschaft, dass wir für unser Verhalten geliebt werden, nicht dafür, wie wir wirklich sind.

Hat wirklich jeder ein inneres Kind?

Ja! Denn wenn du eine Kindheit hattest, hast du auch ein inneres Kind in dir.

Und niemand von uns schafft es, erwachsen zu werden, ohne dass unser inneres Kind verletzt wird. Selbst, wenn wir liebevolle Eltern haben, die uns annehmen, wie wir sind, machen wir spätestens im Kindergarten die Erfahrung, dass wir Verhaltensweisen und Muster annehmen müssen, anstatt spontan nach unserem Gefühl zu handeln.

»Ein großer Junge weint nicht!«, sagt die Erzieherin und programmiert dich damit darauf, dass du deine eigenen Gefühle nicht mehr wahrnehmen darfst, wenn du eben zu den großen Jungen gehören willst. Dadurch lernst du unbewusst, dass es schlecht ist, Gefühle zu haben.

Und durch diesen Lernschritt verlieren wir alle genau das, was das Leben so lebenswert macht, wir verlieren den unmittelbaren Kontakt zu dem fröhlichen Kind, das in uns allen wohnt.

Vom inneren Kind lernen und selbstbewusster werden

Kinder haben Stärken, die leider in unserer Welt nicht als Stärken gelten. Sie sind wie ein Licht, das sich in alle Richtungen ausbreitet. Sie wachsen, lernen und entfalten sich jeden Tag. Sie sind mitfühlend, warmherzig, neugierig, fantasievoll und sie lachen viel öfter als Erwachsene, weil sie noch mit ihrer Lebensfreude verbunden sind.

Ein Kind kann einfach aus Freude lachen, weil es Spaß daran hat, zu rennen und an der frischen Luft herumzuspringen. Kannst du dir Erwachsene vorstellen, die einfach lachend über eine Wiese rennen, weil sie das können?

Viel öfter sieht man die Vertreter der Gattung »vernünftiger Mensch«, die den ganzen Tag ein verbittertes Gesicht ziehen und bei denen man das Gefühl bekommt, sie würden Muskelkater fürchten, wenn sie mal lächeln.

Kinder sind aber auch schutzlos und unerfahren, sie haben noch nicht gelernt, Konflikte zu bewältigen. Daher haben sie beneidenswerte »Frühwarnsysteme«, wenn etwas nicht stimmt, wenn sie allein sind, wenn es dunkel ist, wenn sie sich in der Nähe eines Menschen nicht wohlfühlen.

Wenn es in der Schule Probleme gibt, bekommen sie Bauchschmerzen. Und dieses Kind, das du einmal warst, lebt noch heute in dir und wird das auch immer tun.

Solange du dieses innere Kind aber nicht annehmen kannst, wie es ist, kannst du auch kein Selbstbewusstsein entwickeln – weil du dir deiner selbst nicht bewusst bist.

Wenn du dein Selbstbewusstsein stärken willst, musst du dich also mit deinem inneren Kind verbinden!

Versuche, es wahrzunehmen, wenn du unsicher und ängstlich bist und dann reagiere nicht, wie die Menschen, die dich »erziehen« wollten, damit du gut funktionierst, denn das bringt dich nicht weiter.

Kritisiere dich nicht selbst so, wie sie dich immer kritisiert haben, sondern versuche, liebevoll unterstützend mit dir selbst umzugehen. Sei lieb zu dir, wie du es zu einem echten Kind wärst, dessen Selbstvertrauen du stärken willst.

Denn du bist dieses Kind. Und gleichzeitig bist du der Erwachsene, der es schützend an die Hand nehmen kann. Auch das stärkt dein Selbstvertrauen.

Denn mit jedem Mal, wo du dein inneres Kind bewusst wahr- und annimmst, wirst du besser darin. du entwickelst dadurch deine natürliche Stärke von innen heraus.

Schwierige Situationen meistern: Dein inneres Kind und du als unschlagbares Team

Woher weißt du, wann dein inneres Kind Aufmerksamkeit möchte?

Du spürst es in den Momenten, wo du dich besonders wohlfühlst, vielleicht lachst und spielst. Und du fühlst es in Momenten, wo du unsicher bist und dich unwohl fühlst.

Stell dir zum Beispiel vor, dass du es schon lange vor dir herschiebst, deinen Chef endlich um die längst fällige Gehaltserhöhung zu bitten. Aber wieso ist das bloß so schwierig? Ganz einfach: Dein inneres Kind hat Angst davor, an diese Bürotür zu klopfen, weil es sich fühlt, als müsste es zum Rektor.

Wenn du dich jetzt selbst dafür kritisierst, dass du unsicher bist, verfällst du in alte Muster und benimmst dich wie die Erzieherin, die mit dir geschimpft hat, anstatt dich zu verstehen und zu trösten.

Dein inneres Kind hat aber das natürliche und gesunde Bedürfnis, anerkannt zu werden – Du hast das Bedürfnis nach Anerkennung, dein inneres Kind sagt immer die Wahrheit!

Und dein inneres Kind hat Angst vor Ablehnung. Wenn dir das bewusst ist, kannst du selbstbewusster werden und danach handeln.

Du kannst mit deinem inneren Kind in einen dialog treten und ihm versprechen, dass du es beschützen wirst. Du kannst ihm erklären, dass der Chef vielleicht groß aussieht, aber auch nur ein Mensch ist. Sage dem Kind in dir, dass du seine Ängste verstehst, aber dass ihr das gemeinsam hinkriegen werdet, dann schaffst du es auch, selbstbewusst um ein Gespräch zu bitten!

Wie du alte Muster und Programmierungen auflöst und dein Selbstbewusstsein neu ausrichtest!

Wenn du die Schritt-für-Schritt Anleitung haben möchtest, die dir genau zeigt wie du alte Muster erkennst und auflöst, trage dich einfach ein meine Liste ein. Dann schicke ich dir gerne alle weiteren Infos und das komplette Programm kostenlos zu!

Du bekommst von mir Zugang zu einem kompletten und detaillierten Videotraining (über 1 Stunde Material), in dem dir die Technik bis ins kleinste Detail vorgestellt wird!

Zudem bleibst du am Ball, denn du bekommst weitere hochwertige Infos, die dir beim Aufbau seines Selbstbewusstseins garantiert hilfreich sein werden! Und keine Angst, du kannst dich jederzeit auch wieder austragen, sollten die Infos nichts für dich sein 🙂