Wozu Persönlichkeitstraining?

Wie sehr befasst du dich in deinem Leben mit dir selbst? Lebst du einfach in den Tag hinein und lässt alles auf dich zukommen? Was denkst du? Machen dich die äußeren Ereignisse zu dem, der du bist? Lässt du dich von anderen beeinflussen und denkst, alles geschieht rein zufällig?

Ich stelle dir diese Fragen damit du herausfinden kannst, ob du dich vom Äußeren lenken lässt oder eher der Mensch bist, der sich von seiner inneren Stimme leiten lässt.

Was für ein Mensch bist du? Um in deinem Leben voranzukommen, dir eine Persönlichkeit aufzubauen und dich weiterzuentwickeln, solltest du dich erst einmal selbst wirklich gut kennen. Die erste Frage die sich stellt: lebst du mehr aus deinem Inneren heraus oder geschehen die Dinge in deinem Äußeren?

Denkst du, du hast dein Leben und das was geschieht selbst in der Hand oder geschieht alles einfach so, weil es eben geschieht?

Lass es mich einmal so erklären: Jeder Mensch macht sich doch permanent Gedanken, oder? Nicht zu denken ist eigentlich unmöglich. Du lebst also quasi in zwei Welten: Einer inneren Welt (deine Gedanken) und einer äußeren Welt (der Realität).

Das was du denkst, deine innrere Welt also, ist für andere nicht sichtbar. Du alleine entscheidest darüber, was du denkst, worüber du denkst und was in dir vorgeht. Und nur du alleine nimmst diese Gedanken wahr. Niemand sonst kann in dich hineinblicken. Du hast diese Welt also für dich alleine.

Du wirst mir sicher zustimmen wenn ich dir sage, dass deine Gedanken auch Auswirkungen auf deine Gefühle haben. So wie du denkst, fühlst du. Beispiel: Denkst du positiv, fühlst du dich in der Regel gut. Denkst du negativ, geht es dir schlecht. Gedanken und Gefühle haben Einfluss auf deinen Ist-Zustand. Vorfreude (also Gedanken) an etwas schönes lassen automatisch gute Gefühle in dir hochkommen, stimmts?

Für die Persönlichkeitsentwicklung ist dies von enormer Wichtigkeit: denn keine äußere Macht wird dir jemals helfen, voran zu kommen. Es ist nicht dein Job, deine Kollegen, die Gelegenheit, andere Menschen, deine Eltern, Freunde oder dieses und jenes, was dir mehr Persönlichkeit verleiht.

Suche nicht im Äußeren, suche im Inneren! Es kommt einzig und alleine darauf an, was du selbst über dich denkst, wovon du innerlich überzeugt bist und was in deinen Gedanken vorherrscht.

Deine Gedanken formen deine Überzeugungen. Und das, wovon du überzeugt bist, trägst du nach außen.

Du brauchst dich nicht vergebens im Äußeren auf die Suche nach Glück zu machen. Du wirst es nicht finden. Glück entsteht in deinem Kopf. Lass deine Gedanken um das kreisen, was du dir wünschst. Schließe deine Augen und sieh dich am Ziel. Du wirst schnell merken welche positiven Gefühle diese Übung in dir auslöst. Und genau diese Gefühle strahlst du automatisch nach außen. Sie werden sofort von deinen Mitmenschen wahrgenommen. Du ziehst sofort mit deiner Ausstrahlung Menschen an, man fühlt sich wohl in deiner Gegenwart.

Mach es dir zum Ziel, ständig an das zu denken, was du erreichen möchtest. Stell dir die Person vor, die du sein willst. Mit all ihren Eigenschaften. Wenn du beispielsweise eher zurückhaltend und schüchtern bist und es dein Ziel ist, offener und geselliger zu werden, dann stelle dir dein neues Ich gedanklich vor. Wie fühlt es sich an? Gehe raus in der Überzeugung, dass du ein kontaktfreudiger Mensch bist, voller Selbstbewusstsein.

Diese Übung fühlst sich anfangs vielleicht etwas merkwürdig an. Mit der Zeit wirst du ihre Wirkung aber schnell spüren. Deine neue Überzeugung wird sich in dein Unterbewusstsein einprägen und deinen Charakter schrittweise verändern. Denn deine Persönlichkeit ist nichts anderes als das Resultat deiner Erfahrungen der letzten Jahre.

All diese Dinge haben sich tief in dein Unterbewusstsein eingeprägt und lassen dich heute so sein, wie du bist. Ändern kannst du dies, wenn du deine Erfahrungen änderst. Sieh dich so wie du sein möchtest und die neue Erfahrung wird alte Muster ersetzen. Dein Unterbewusstsein muss darauf reagieren und du nimmst Schritt für Schritt dein neues Ich an.

Alles Gute,
Stefan